In der Fastenzeit setzen sich unsere Schülerinnen und Schüler im Religions- und Ethikunterricht mit einer besonderen Form des Fastens auseinander. Dabei geht es nicht um den Verzicht auf Essen, sondern um einen bewussten Umgang mit dem eigenen Verhalten und dem Miteinander im Alltag.

In mehreren Themenwochen verzichten die Schülerinnen und Schüler jeweils auf eine bestimmte Haltung oder Verhaltensweise, zum Beispiel auf Härte, Lügen, Neid oder Verschwendung. Jede Woche wird durch kurze Impulse, Denkaufgaben und Reflexionsphasen begleitet. Ziel ist es, innezuhalten, das eigene Handeln zu hinterfragen und neue Perspektiven zu gewinnen. Die Fastenaktion lädt dazu ein, aufmerksam gegenüber sich selbst und anderen zu sein, Verantwortung zu übernehmen und christliche Werte wie Ehrlichkeit, Fairness und Achtsamkeit praktisch zu erproben. Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass kleine Veränderungen im Alltag einen Unterschied machen können – für das eigene Wohlbefinden und für das Zusammenleben in der Schulgemeinschaft.