In der Woche vom 7.03.2026 bis zum 13.03.2026 wurde den Schülern des 10. Jahrgangs der Freiherr-vom-Steinschule die Möglichkeit geboten, an der Schulskifahrt, organisiert von Herrn Plitt, Frau Schiek und Herrn Peter teilzunehmen. Schon Wochen vorher war die Vorfreude bei allen teilnehmenden Schülern groß, denn viele freuten sich auf eine gemeinsame Woche in den Bergen und einige auch auf ihr aller erstes Mal auf Skiern.

Bereits vier Wochen vor der Abfahrt begannen die Vorbereitungen: Die Schüler trafen sich jeden Dienstagnachmittag anstelle des regulären Sportunterrichts, um sich gemeinsam auf die anstehende Skifreizeit vorzubereiten. Dabei ging es um körperliche Fitness – durch Spiele und Trainingseinheiten, wie zum Beispiel Zirkeltraining wurde man auf das Skifahren vorbereitet. Zusätzlich diente dies aber auch dazu, die Gemeinschaft zu stärken und jeden noch einmal besser kennen zu lernen, bevor es dann gemeinsam in die Dolomiten ging.

Herr Peter war bei den Treffen immer dabei, um hilfreiche Tipps zu geben und Fragen zu beantworten. Außerdem kamen in diesem Jahr auch vier Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Fröbel-Schule mit und nahmen ebenfalls an den Vorbereitungstreffen teil. Für viele war es das erste Kennenlernen und es wurde schnell klar, dass man sich auch während der Fahrt sehr gut verstehen würde.

Am Samstag, den 7. März, war es dann endlich so weit: Bereits um 5:30 Uhr trafen sich alle am Bus, mit gepackten Koffern und bereit zur Abfahrt. Trotz der frühen Uhrzeit war niemand mehr müde – jeder freute sich zu sehr auf das anstehende Abenteuer. Nach einer langen, aber keinesfalls langweiligen Busfahrt mit mehreren Pausen erreichten wir schließlich nach etwa zehn Stunden den kleinen Ort Naz in Südtirol. Unser Hotel, der Mühlenhof, lag 10 Minuten abgelegen in einem Tal, umgeben von Weinbergen und Bauernhöfen. Nach ein paar Diskussionen bezüglich der Zimmeraufteilung, die sich jedoch recht schnell klären ließen, konnten alle ihr Zimmer beziehen und gemütlich ankommen, bevor es zum gemeinsamen Abendessen ging. Nach dem leckeren Essen wurde erst einmal der Ort und das Hotel erkundet, das neben einem schönen Garten mit eingebautem Trampolin und tollem Blick auf die Berge auch einen Spiele- und einen Gemeinschaftsraum besaß. 

Am ersten Tag ging es nach dem Frühstück früh los: Alle schmissen sich in Skiklamotten, denn um 7:45 Uhr brachte uns der Bus in das 20 Minuten entfernte Skigebiet. Dort angekommen stand erstmal die Skiausleihe auf dem Programm. Dies dauerte ein bisschen, doch dann ging es endlich für die Gruppen mit der Gondel hoch auf den Berg. Da man sich schon vorher nach Leistung in Gruppen eingetragen hatte, blieb diese Arbeit den Lehrern erspart. Dennoch kam es leider am ersten Tag zu zwei Verletzungen, doch glücklicherweise blieb es dabei für den Rest der Woche.

Anfängerinnen und Anfänger lernten die Grundlagen wie Bremsen und Kurvenfahren auf dem Anfängerhang, während Fortgeschrittene direkt verschiedene Pisten erkundeten. Mittags war das Südtiroler Essen auf der Hütte für viele das Highlight. Um 16:00 Uhr traf man sich unten am Lift und dann ging es auch schon mit dem Bus zurück ins Hotel, wo alle erschöpft duschen gingen. 

Die Abende verbrachten wir meist gemeinsam in Gruppen: Es wurde viel gespielt, vor allem „Werwolf“, aber auch Tischkicker und Tischtennis bzw. Rundlauf waren sehr beliebt. Vor dem Abendessen gingen zudem viele in den nahegelegenen Supermarkt.

Außerdem hatte sich eine kleine Laufgruppe gebildet, die fast jeden Abend nach dem Skifahren gemeinsam joggen ging, um die frische Bergluft und das schöne Wetter noch mal zu genießen. Hier nahmen nicht nur Schüler teil, sondern auch einige Lehrer hatten ihren Spaß daran und so entstand eine lustige Gemeinschaft aus Lehrern und Schülern, die alle Freude am Laufen hatten.

Im Verlauf der Woche lernten alle beim Skifahren viel dazu und verbesserten sich deutlich. Durch das Feedback der Lehrkräfte konnten viele ihre Technik weiterentwickeln, sodass selbst Anfänger schon bald anspruchsvollere Pisten fahren konnten. Das Skigebiet bot dabei sowohl einfache als auch schwierigere Abfahrten, sodass für jedes Niveau etwas dabei war.

Das Wetter war vor allem zu Beginn der Woche sehr gut: Bei strahlendem Sonnenschein machte das Skifahren besonders viel Spaß. Allerdings waren die Temperaturen relativ hoch, weshalb es leider keinen Neuschnee gab. Morgens waren die Pisten noch sehr gut zu fahren, doch im Laufe des Tages wurden sie zunehmend anspruchsvoller. Am Nachmittag wurde jede Piste zu einer sulzigen Buckelpiste und das Runterfahren ins Tal wurde für alle zu einer großen Herausforderung. An den letzten beiden Tagen zog Nebel auf und teilweise regnete es sogar, was die Sicht erschwerte.

Ein großes Highlight der Woche war für viele das gemeinsame Spielen und Zusammensein am Abend. Es wurde immer viel gelacht, gespielt und man lernte sich noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen. Auch die gemeinsame Zeit mit den Schülerinnen und Schülern der Friedrich-Fröbel-Schule war toll und man hat sich super verstanden.

Dann war es auch schon Freitag und die Rückfahrt stand bevor. Nach dem Frühstück wurden die Koffer verladen und es ging los zurück nach Wetzlar. Die Fahrt verlief größtenteils reibungslos, auch wenn es unterwegs zu kleineren Verzögerungen durch Stau kam. Am Ende kamen alle unversehrt wieder in Wetzlar an, jedoch war jeder traurig, dass die Skifreizeit vorbei war. 

Abschließend lässt sich sagen, dass die Skifreizeit ein voller Erfolg war. Neben sportlichen Fortschritten hatten alle einfach eine unfassbar schöne Zeit miteinander und es werden allen viele positive und lustige Momente in Erinnerung bleiben. 

Einen großen Dank hierbei auch an die organisierenden Lehrkräfte sowie alle Begleitpersonen, die diese Fahrt möglich gemacht haben.