
Was haben ein Muffin-Imbiss in einer Kommandobrücke, außerirdische Wesen mit ihren Haustieren, ein Weltraumcafé, futuristische Forschungslabore und verborgene Schlafkapseln gemeinsam? Sie alle verstecken sich in den Raumschiffen, die im Kunstunterricht aus Verpackungsmaterialien entstanden sind und ab sofort in der Bibliothek ausgestellt werden.
Über mehrere Wochen sammelten die Schülerinnen und Schüler der ehemaligen 6B Verpackungsmaterialien und verschiedene Kunststoffteile. Nach der Auseinandersetzung mit den Werken des Künstlers Nandor Angstenberger stellten sie sich der Aufgabe: Wie wird aus Verpackungsmaterial ein Raumschiff?
In Kleingruppen entstanden zunächst Grundformen, die anschließend mit unterschiedlichsten Kleinteilen erweitert wurden. Dabei wurde ausprobiert, kombiniert und immer wieder überlegt, welche Montagetechniken und Anordnungen die Ideen am besten umsetzen. Zwischendurch gestalteten die Gruppen eine Katalogseite, auf der sie die besonderen Funktionen ihres Raumschiffs vorstellten. Diese diente als Grundlage, um die Modelle weiterzuentwickeln und ihre Gestaltung zu schärfen.



Zum Schluss erhielten die Raumschiffe mit Sprühlack ihre endgültige Oberfläche. So entstanden aus wiederverwendeten Materialien fantasievolle Kunstwerke, die Nachhaltigkeit, Kreativität und Teamarbeit verbinden.
Doch die eigentliche Überraschung steckt im Detail: Jedes Raumschiff erzählt seine eigene kleine Geschichte. Wer genau hinsieht, entdeckt immer wieder Neues – mal lustig, mal überraschend und manchmal erst auf den zweiten Blick. Deshalb lohnt es sich, die Ausstellung nicht nur im Vorbeigehen zu betrachten.
Die Raumschiffe sind ab sofort in der Bibliothek zu sehen. Kommt vorbei und geht auf Entdeckungsreise!






